Das Hemd und sein Stoff

Jedes Hemd von ROOKS & ROCKS  wird für dich nach deinen Maßen aus feinster Baumwolle gefertigt. Aber nicht der Rohstoff, sondern die Webart ist für das Aussehen, den Tragekomfort und die Bügeleigenschaften ausschlaggebend. Hier möchten wir dir kurz zeigen, welche Hemdenstoffe du bei uns findest, und erklären, worauf du bei deinem Hemd achten solltest. Zunächst die drei wichtigsten Webarten:

Popeline:

Popeline (oder engl. Poplin) ist der mit Abstand leichteste und dünnste Hemdenstoff. Er wird leinwandbindig mit je einem Kett- und einem Schussgarn gewebt. Durch diese enge Bindung erhalten wir eine absolut gleichmäßige, glatte

Oberfläche mit sanftem Glanz und eine weiche, seidige Haptik.  Popeline-Hemden sind atmungsaktiv und tragen sich sehr angenehm und kühl auf der Haut, sind aber leider nur wirklich blickdicht, wenn sie farbig sind. In weiß wird immer etwas durchschimmern, ob es dein T-Shirt ist (wovon wir unter einem so hochwertigen Hemd kategorisch abraten!), oder du selbst! Außerdem benötigen sie morgens am Bügelbrett die meiste Liebe, da der  Stoff durch die Feinheit am stärksten knitteranfällig ist.  Wir empfehlen dir Popeline-Hemden besonders zum Smoking oder Abendanzug.

Oxford:

Oxford ist der grobe Bruder des Popeline: Er ist ebenfalls in Leinwandbindung gewebt, allerdings mit je zwei oder mehr Kett- und Schussgarnen. Dadurch entsteht ein festes, offenporiges Gewebe mit einer rauen, matten Oberfläche. Sehr populär sind Oxford-Hemden im Casual-Bereich, aber der Stoff eignet sich genauso gut für Business-Hemden, solange der Schnitt und die Ausstattung dementsprechend gewählt werden.

Durch die grobe Struktur des Stoffes wird dein Oxford-Hemd bügelleicht  sein, und selbst bei intensiverem Gebrauch unempfindlich gegen Tragespuren.

Twill:

Ein Hemd aus Twill ist der absolute Business-Klassiker! Gewebt in Köperbindung erkennt man es an der leichten Diagonalstruktur im Stoff. Es zeichnet sich nicht nur durch Haltbarkeit und Pflegeleichtigkeit aus, sondern hat zusätzlich einen höchst eleganten Glanz. Da sogar die farbigen Twill-Stoffe immer mit einem weißen Kettgarn gewebt werden, reflektieren sie das Licht besser als jedes andere Hemd.

Deine Twill-Hemden werden nicht nur sehr gnädig zu bügeln sein, sondern auch sehr weich und anschmiegsam zu tragen. Twill hat außerdem einen fließenden Fall und eine natürliche Flexibilität, ideale Voraussetzungen für deinen neuen Begleiter im Büro.

Darüber hinaus findet man in unseren Stoffbüchern hauptsächlich Variationen der oben genannten Webarten:

End-on-End:

End-on-End ist die Bezeichnung für einen Popeline, in dem farbige und weiße Garne verwebt werden. Im Gegensatz zur homogenen Oberfläche des stückgefärbten Popeline-Stoffs erhälst du einen wesentlich interessanteren Farbeffekt. Die Unregelmäßigkeit ist hierbei gewollt (und auch nur aus nächster Nähe zu bemerken).

Pin-Point:

Pin-Point ist eine Abwandlung des Oxfords. Er wirkt feiner und glatter als der Oxford, ist allerdings auch nicht mehr so atmungsaktiv. Die matte, nicht glänzende Wirkung des Stoffes bleibt aber erhalten. Den Namen bekommt der Pin-Point daher, dass man ihn optisch mit unzähligen aufgestellten Nadelspitzen vergleichen kann.

Natté:

Natté, oder Panama, ist der gröbste Stoff in unserem Repertoire.  Optisch zeichnet er sich durch die beinahe karierte Webstruktur aus.  Um den Panama zu erhalten, werden viele feine Garne zu stärkeren Zwirnen gedreht, die dann leinwandbindig verwebt werden.  Auch er ist damit eine Abwandlung des Oxfords. Das Resultat ist ein extrem fester, grobporiger Stoff, der sich durch seine hohe Kapazität, Feuchtigkeit aufzunehmen, besonders als Hemd für den Sommer (oder für schwierige Meetings) eignet.

Fischgrat:

Der Fischgrat (engl. Herringbone) ist eine direkte Variation des Twill, bei der in regelmäßigen Abständen der Grat des Gewebes getauscht wird. Dadurch entstehen die charakteristischen „Gräten“, die Trageeigenschaften eines Twill-Hemdes mit einer gewissen Dreidimensionalität verbinden. Getragen wird so ein Hemd wie jedes andere Business-Hemd auch. VORSICHT: Falls du Auftritte in Film oder Fernsehen planst, raten wir dir von Fischgräten im Hemd oder im Anzug ab. Durch das kleine Muster kann ein Flimmern oder Verschwimmen hervorrufen. Man spricht vom Moiré-Effekt.

Cheers!

 

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